Sexualität

Eine neue Definition von Frieden

Die transrationale Perspektive

Ich habe meine Masterarbeit in Friedens- und Konfliktstudien zum Thema Sexualität und Frieden aus einer transrationalen Perspektive geschrieben. Trans-rational ist ein Begriff, der das Rationale anerkennt, es einschliesst, aber auch darüber hinaus geht. Dabei tut sich die Welt zum Spirit auf. Weil einige Menschen in meinem Umfeld interessiert daran waren, habe ich mich entschieden, die Arbeit online zugänglich zu machen. Ich freue mich, wenn die Definition in den Köpfen und Körpern vieler Menschen Resonanz findet und wenn da und dort ein Feedback an mich zurückkommt.

Download: Bitte klicke hier, um die Arbeit herunterzuladen.


Die andere Sexualität

Der Titel der Arbeit Die andere Sexualität verweist auf das feministische Werk Das andere Geschlecht von Simone de Beauvoir. Darin unterschied die berühmte Feministin zwischen dem sozialen und biologischen Geschlecht und beschreibt, wie die Frau zur Frau erzogen und unterdrückt wird. Die Definition des sozialen Geschlechts war ein Meilenstein für die heutige feministische Bewegung.

Die neue Definition von Sexualität steht auf den Schultern dieses Werks, weil ich ohne diese Vorarbeit und viele weitere, meine Arbeit gar nicht hätte schreiben können. Dazu kommt, dass ich in meiner Arbeit eine Erweiterung des feministischen Denkens und eine Chance für Frieden zwischen Menschen sehe - ganz egal ob Frau, Mann oder LTBQI+. Denn die transrationale Definition von Sexualität bietet den Zugang zur Einverleibung der sexuellen Energie, zur Bewältigung von sexuellen Träumen und zur Lösung von sexuellen Tabus, die historisch gewachsen sind und transgenerational übergeben wurden. Der Körper wird als organischer und lebendiger Organismus verstanden, der sexuelle Energie mühelos als Freude, Glückseligkeit und liebevolles Handeln ausdrückt.

Für die wissenschaftliche Sprache entschuldige ich mich. Ich bin derzeit dabei, die Masterarbeit in ein Buch umzuschreiben, das allgemein verständlich und erfahrbar werden soll. Die Veränderung passiert nicht in der Wissenschaft und im Kopf, sondern im Menschen mit seinem ganzen Körper.